Wildfangnachzucht (Wfnz.)

 

Zuerst konnte ich es nicht kaum glauben, dass es tatsächlich noch Wildfangnachzuchten von Goldhamstern, Campbells und Dsungaren geben sollte. Es handelt sich hier nicht um eine spezielle Zuchtart, sondern um Hamster, die tatsächlich in der freien Wildbahn gefangen und zu Forschungszwecken u. a. nach Deutschland in die Universität Halle gebracht wurden. Bei den Goldhamstern geschah dies in den 90er Jahren. In den ersten Jahren blieben die Wildfangnachzuchten in den Universitäten. Erst in den letzten Jahren änderte sich das. Es ist zweifelhaft, ob die Hamster im Dauerkriegsgebiet Syrien noch Überlebenschancen haben. Daher geht es inzwischen um die Arterhaltung der Wildfänge und es gibt sie nun auch in einigen Zuchten, die sich mit der Thematik beschäftigen.

 

Auffallend bei allen Wildfangnachzuchten - egal ob Goldhamster, Campbell oder Dsungare - ist, dass die Hamster deutlichst schlanker sind, als die uns bekannten Hamster aus Zuchten. Aufgrund von keinerlei Einkreuzungen oder Zuchtausschlüssen, blieben sie sportlich schmal und haben ein etwas längeres, oftmals spitzes Gesicht.

 

Goldhamster - Wildfangnachzucht (Abkürzung: Wfnz.)

Campbell - Wildfangnachzucht (Abkürzung: Wfnz.)